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Internet Explorer 6 Countdown

Während es für den neuen Browser von Microsoft, den Internet Explorer 9, in der 64-Bit-Version immer noch keinen ordentlichen Flash-Player gibt, kann man bei Microsoft schon ein Preview auf den IE 10 herunterladen. Diese Version wird nur für Benutzer des aktuellen Windows Betriebssystems "Windows 7" nutzbar sein.

Unterdessen gibt es tatsächlich immer noch Menschen, die mit dem Internet Explorer 6 das WWW durchforsten. Interessanterweise handelt es sich bei den Nutzern dieses Uraltbrowsers meist nicht um Privatpersonen sondern um größere Unternehmen - denn in vielen Firmen stehen noch Rechner mit Windows-Versionen, die schlichtweg keinen aktuelleren Browser als den IE6 zulassen. Manch ein Mitarbeiter, der an so einem "modernen" Arbeitsplatz sitzt, wird feststellen, das die Zahl der Internetseiten, die "irgendwie komisch" aussehen, stetig ansteigt.

Dafür gibt es eine einfache Erklärung: immer mehr Webdesigner verzichten gerne darauf, Internetseiten auch noch für den IE6 zu optimieren, denn dies spart dem Webdesigner Zeit und dem Kunden somit Geld. In den Fällen, in denen jedoch eine Optimierung für den Steinzeitbrowser gewünscht wird, kann es je nach Komplexität des Internetauftritts sehr zeitaufwendig für den Webdesigner werden...  Glücklicherweise ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis dieses Relikt der Urzeit des Internets endgültig von der Bildfläche verschwindet.

Microsoft selbst hat bei der CeBIT 2011 das Projekt IE6 Countdown vorgestellt: auf der Internetseite kann man sich über den aktuellen Stand informieren, was die Nutzung des IE6 anbelangt. Wer sich diese Seite ansieht wird erfreut feststellen, dass in Deutschland derzeit nur noch 2% der Nutzer mit dem Internet Explorer 6 surfen. Insgesamt betrachtet sieht es so aus, das sich die Nutzung in den westlichen Industrienationen allgemein so um die 2% Marke bewegt. Weltweit sieht man selten Länder, in denen noch mehr als 10% mit dem IE6 surfen. Ein echter Ausreisser ist China, hier sind es noch mehr als 30% - zum Glück ist es eher die Ausnahme, das Webdesigner in Deutschland Internetseiten für den chinesischen Markt umsetzen müssen!

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